Brandkatastrophe Crans-MontanaGute Frau, böser Mann?
Ein Kommentar von Thomas Baumann
Schlimm genug, was in der Silvesternacht in Crans-Montana passiert ist: 41 meist junge Leute verloren ihr Leben, Dutzende weitere erlitten schwere Brandverletzungen.
Nun scheint aber auch noch der Feminismus seine üble Fratze ins Spiel bringen wollen.
Im Handelsregister ist unter der Firma Le Constel Sàrl eine gewisse Maric épouse Moretti, Jessica als Geschäftsführerin eingetragen. Jacques Moretti fungiert ‹bloss› als Gesellschafter.
Dass Jessica Moretti mehr als eine Platzhalterin war, zeigt sich auch daran, dass sie in der verhängnisvollen Silvesternacht als Geschäftsführerin vor Ort war.
Nach der Brandkatastrophe kam aber ‹bloss› Jacques Moretti vom 9. bis 23. Januar (vor allem auf öffentlichen Druck) in Untersuchungshaft, seine Frau durfte auf freiem Fuss bleiben.
Also insgesamt 14 Tage Untersuchungshaft für 41 Tote und Dutzende Schwerverletzte. Die Geschäftsführerin (!) blieb hingegen auf freiem Fuss.
Nun schlug Jacques Moretti offenbar seine Frau. Sie ist nicht tot, kam ‹bloss› ins Spital. Wegen dieses Vorfalls mutmasslicher häuslicher Gewalt sitzt Jacques Moretti seit dem 12. August wieder in Untersuchungshaft.
Was lernen wir daraus? Häusliche Gewalt, eine Frau zu schlagen, gilt heute offenbar als schwerwiegenderes Delikt als den qualvollen Tod von 41 Menschen zu verursachen.
Feminismus von seiner ‹besten› Seite.
Warum gab es in den Moretti-Betrieben sooft Brandfälle?"Versicherungsbetrug, Brandstiftung"
(Symbolbild Verhaftung: Archivbild Kapo VS)
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