Javier Hagen im Nominationsausschuß des KyotopreisesOberwalliser im Nominations-Komitee eines der höchstdotierten Preise der Welt
Die US-amerikanische Darstellerin, Künstlerin und Musikerin Laurie Anderson gewinnt den Kyoto-Preis 2026 in der Kategorie „Kunst und Philosophie” (Musik). Der Kyoto-Preis ist Japans höchste private Auszeichnung für weltweite Leistungen und mit einem Preisgeld von 100 Millionen Yen auch einer der höchstdotierten Preise der Welt.
Mit im Nominationskommittee der “Inamori Foundation”: der Oberwalliser Musiker Javier Hagen, der aufgrund seiner internationalen Laufbahn als Sänger, Komponist, Dozent, Festivalleiter und Funktionär bereits zum zweiten mal die Ehre hatte, für diesen Ausschuss tätig sein zu dürfen.
Laurie Anderson (*1947) ist eine der gewagtesten kreativen Pioniere der USA. Sie ist für multimediale Präsentationen und den innovativen Einsatz von Technologien bekannt.
Als Autorin, Regisseurin, bildende Künstlerin und Sängerin hat sie bahnbrechende Werke geschaffen, die die Welt der Kunst, des Theaters und der experimentellen Musik umfassen und nachhaltig beeinflusst haben. 2002 wurde Anderson zur ersten “Artist-in-Residence” der NASA ernannt.
2007 erhielt sie den renommierten “Dorothy and Lillian Gish Prize” für ihren herausragenden Beitrag zur Kunst. 2011 wurde sie mit dem “Honorary Legends Award” des “Pratt Institute” ausgezeichnet. Ihr Film “Heart of a Dog” wurde 2015 als offizielle Auswahl für die Filmfestspiele von Venedig und Toronto ausgewählt. Anderson war mit Lou Reed (1942-2013) verheiratet und lebt in New York City.
(pd, rm)
(Foto zVg: Javier Hagen an den ISCM World Music Days 2026


