Home Aktuelles, Nachrichten Wallis Rettungsbilanz 2025 der Air Glaciers: Anhaltend hohes Einsatzvolumen
Über 3’000 Einsätze – Hohe Grundauslastung
Rettungsbilanz 2025 der Air Glaciers: Anhaltend hohes EinsatzvolumenÜber 3’000 Einsätze – Hohe Grundauslastung

Rettungsbilanz 2025 der Air Glaciers: Anhaltend hohes Einsatzvolumen

Über 3’000 Einsätze – Hohe Grundauslastung
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Air-Glaciers verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 3’169 Rettungseinsätze und bestätigt damit das anhaltend hohe Einsatzniveau der vergangenen Jahre.

Mit 3’169 Einsätzen bestätigt sich die dauerhaft hohe Beanspruchung der vier Basen. Der Großteil der Einsätze fiel auf die Crews der Basis Sion mit 1’996 Einsätzen. Auch die weiteren Basen waren stark gefordert:

• Lauterbrunnen: 652 Einsätze
• Collombey: 274 Einsätze
• Saanen 247 Einsätze (nur Saisonbetrieb Winter)

Die Zahlen verdeutlichen die zentrale Rolle der Helikopterrettung insbesondere in den alpinen Regionen. Das Haupteinsatzgebiet der Air-Glaciers liegt in den Kantonen Wallis, Bern, Waadt sowie Luzern.

Wintersport als größter Einsatzbereich

Von den insgesamt 3’169 Einsätzen standen:

• 74% in Zusammenhang mit Unfällen
• 23% in Zusammenhang mit medizinischen Problemen
• 52% in Zusammenhang mit Wintersport
• 14% in Zusammenhang mit Sommersport

Skifahren, Snowboarden, Touren- und Freerideaktivitäten führten in den Wintermonaten zu einer hohen Auslastung der Crews. Der Wintersport bleibt damit der größte Einsatzbereich.

In der Hochsaison sind bis zu sechs Helikopter und Crews im Einsatz, um eine schnelle und wirksame Versorgung zu gewährleisten. Dank strategischer Basen in Sion, Collombey, Lauterbrunnen und Gstaad kann Air-Glaciers durchschnittlich in ungefähr 15 Minuten Flugzeit Patienten im Wallis, im Berner Oberland und in den angrenzenden Kantonen erreichen.

Screenshot

hoher anteil an primäreinsätzen und windenrettungen

Auffallend ist der Anteil von 93 % Primäreinsätzen. Das bedeutet, daß die Crews direkt an den Unfall- oder Notfallort alarmiert wurden.

Rund 16 % aller Einsätze wurden als Windenrettungen durchgeführt, das entspricht einer Zunahme von ungefähr 5% gegenüber dem Vorjahr. Diese technisch anspruchsvollen Rettungen werden vor allem in alpinem Gelände durchgeführt, wenn eine Landung mit dem Helikopter nicht möglich ist.

 

Rettungsbilanz 2025: Anhaltend hohes Einsatzniveau für Air-Glaciers

Unfälle Medizinische Notfälle Weitere 23% 74% 3%

Gründe Rettungseinsätze

Air-Glaciers SA Route de l’Aéroport 25, 1950 Sion, Switzerland T: +41 27 329 14 15 E: media@air-glaciers.ch W: air-glaciers.ch

Über Air Glaciers

Die 1965 gegründete Air-Glaciers entstand aus dem Wunsch heraus Leben zu retten. Heute betreibt Air-Glaciers sechs Basen in der Romandie und der Deutschschweiz, von denen aus die Besatzungen zu Rettungen, Passagierflügen und Transporten starten. Über das Ausbildungszentrum und die Flugschule bietet Air-Glaciers auch medizinische, technische und fliegerische Aus- und Weiterbildungen an, die sich sowohl an die breite Öffentlichkeit als auch an Fachleute richten.

Zusätzlich zu den Luftrettungseinsätzen leistet Air-Glaciers auch Bodenrettungsdienste:

— Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) in Sion führte 1’066 Einsätze durch. Das entspricht einer leichten Zunahme von 2%. Diese Einsätze verteilen sich auf 672 Tages- und 394 Nachteinsätze.

— Ein Ambulanzfahrzeug, das während der Wintersaison in Gstaad stationiert ist, ergänzte den nächtlichen Helikopterdienst und kam im Jahr 2025 insgesamt 51-mal zum Einsatz.

Bilanz Sportferien 2026

Während der Hauptsaison vom 31. Januar bis 1. März 2026 verzeichnete Air-Glaciers 552 Einsätze. Im Vergleich dazu wurden im Vorjahreszeitraum vom 1. Februar bis 2. März 2025 noch 622 Einsätze geflogen. Der Rückgang ist insbesondere auf die wetterbedingten Einschränkungen Mitte Februar zurückzuführen: Anhaltende Niederschläge führten zu eingeschränktem Skibetrieb und insgesamt weniger Wintersportaktivitäten.

(pd, rm)
(Fotos: Air Glacier, Dimitri Caloz)

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