SRG Wallis: “Stimmbevölkerung sagt klar Nein zum medialen Kahlschlag”"Zugang zu verläßlicher Information sichergestellt"
Die regionale Sektion SRG Wallis zeigt sich erleichtert und hocherfreut. Dies über die heutige, mit über 60% Nein-Anteil deutliche Ablehnung der SRG-Initiative. Dies bestätigen neben dem klaren schweizweiten Stände-Nein auch die 57% Nein-Stimmen im Kanton Wallis, wo in jedem einzelnen Bezirk eine klare Mehrheit ein Nein in die Urne legte, so die SRG Wallis, die weiter sich zur Abstimmung wiefolgt äußert (kursiv):
Der Kahlschlag bei der medialen Infrastruktur wurde heute verhindert. Unser Zugang zu verläßlichen Informationen – auch in Randregionen wie dem Wallis – bleibt erhalten.
Das heutige Resultat ist ein erneutes, klares Bekenntnis zu einer starken und digitalen SRG und zum bewährten Schweizer Mediensystem. Trotz des heutigen Abstimmungserfolges steht die SRG vor der dritten Gebührensenkung innert zehn Jahren und wird im Rahmen des bundesrätlichen Gegenprojekts bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen. Wir halten die SRG-feindlichen Kräfte dazu an, die heutige erneute demokratische Bestätigung der SRG zu respektieren.
Erneute Angriffe auf den Service Public wären nicht nur unredlich, sondern würden den heutigen demokratischen Volksentscheid mit Füssen treten. Die SRG braucht nun politische Stabilität, um die bereits eingeleitete, anspruchsvolle Transformation umzusetzen.
Mit dem heutigen Nein wird der schweizerische Zusammenhalt und die gegenseitige Verständigung über alle Sprach- und Kulturregionen hinweg gestärkt. Es ist ein wichtiger Entscheid für eine informierte Gesellschaft, die auch in Krisenzeiten auf eine starke und unabhängige SRG zählen kann.
PS.: Wir bedanken uns bei allen SRG-Journalistinnen und Journalisten, die trotz grossem politischem Druck und ungewisser persönlicher Zukunft ganz normal ihrem Beruf nachgegangen sind.
(pd, rm)
