Schweizerischer Wohnimmobilienpreisindex im 2. Quartal 2026Immobilien kosten 3,5 % mehr als vor 1 Jahr
Während Lebensmittel und andere Produkte des täglichen Bedarfs wie Benzin, Strom oder Zugfahren rapide teurer werden, die Inflation (Teuerung) permanent seit Jahren infolge der Stellvertreterkriege in der Ukraine und dem Iran ansteigt, setzen viele Investoren auf sogenanntes Betongold.
Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) ist im 2. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal um 0,7% gestiegen und steht bei 127,7 Punkten (4. Quartal 2019 = 100), so das Eidgenössische Bundesamt für Statistik.
Auf nationaler Ebene sind die Preise für Einfamilienhäuser zurückgegangen (-0,4%) und diejenigen für Eigentumswohnungen haben angezogen (+1,6%) wie der Graphik zu entnehmen ist.
Städte am meisten betroffen
Am stärksten gestiegen sind im Vergleich zum Vorquartal die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder außerhalb einer Agglomeration (+1,8%), stabil geblieben sind sie in den ländlichen Gemeinden. Doch das ist nur der Vergleich zum Vorquartal, nicht zum Vorjahr.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal betrug die Gesamtteuerung +3,5% wie die Statistiker mitteilen. Zu Deutsch: Innert eines Jahres sind im Schnitt (ländlich, städtlich, Eigentumswohnung, Haus usw. usf. ) die Immobilienpreise um 3,5% angestiegen.
(pd, rm)
