
Staatsrat richtet Krisenstab ein: Juristen eingesetztKoordination innerhalb der Kantonsverwaltung
Das, was gleich hätte passieren müssen wird nun – über einen Monat zu spät – doch noch gemacht. Es wird ein Krisenstab vom Staatsrat eingerichtet bzw. nun sogar zwei Krisenstäbe.
Um die Maßnahmen der Kantonsverwaltung zu koordinieren und einen Überblick über die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Brand in Crans-Montana zu erhalten, hat die Regierung zwei Krisenstäbe (taskforces) eingerichtet, eine strategische und eine juristische „Taskforce“.
Strategischer Krisenstab mit Politikern
Die strategische Stabsstelle wird vom Staatsratspräsidenten Mathias Reynard geleitet, Stéphane Ganzer, Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, fungiert als Vizepräsident.
Die Staatskanzlei sowie die Stäbe aller Departemente des Kantons Wallis sind darin vertreten. Sie befasst sich insbesondere mit Themen im Zusammenhang mit der Gründung der Stiftung, der Soforthilfe, der Koordination mit dem Bund, der psychologischen Betreuung und der Brandprävention.
Juristischer Krisenstab mit Anwälten
Der juristische Krisenstab bzw. die „juristische Taskforce“ setzt sich aus Juristinnen und Juristen verschiedener betroffener Dienststellen zusammen. Sie ist insbesondere damit beauftragt, rechtliche Gutachten zu den Folgen und Auswirkungen des Brandes von Crans-Montana zu erstellen, so der Staatsrat.
Angesichts des Umfangs des Dossiers und der zahlreichen zu klärenden Rechtsfragen, die interdisziplinäre Kenntnisse in vielen Rechtsbereichen erfordern, hat der Kanton Wallis die Anwaltskanzlei Eigenmann Associés mit der Rechtsberatung im Zusammenhang mit dem Brand in Crans-Montana beauftragt. Diese Vorgehensweise ermöglicht es auch, die üblichen rechtlichen Aufgaben des Kantons weiterhin zu bewältigen.

