SVPO zur Abstimmung über die Neutralitätsinitiative"Ja zur Schweizer Neutralität"
Die SVP Oberwallis sagt klar Ja zur Neutralitätsinitiative. Die bewährte Schweizer Neutralität schaffe Sicherheit, Stabilität und Vertrauen, so die Partei. Gerade in einer Zeit, in der Kriege und geopolitische Spannungen näher an unser Land heranrücken, müsse die Schweiz ihre Eigenständigkeit bewahren und dürfe sich nicht in fremde Konflikte hineinziehen lassen, so weiter.
“Deshalb am 27. September: Ja zur Schweizer Neutralität.”
Die Neutralitätsinitiative will die bewährte Schweizer Neutralität dauerhaft in der Bundesverfassung verankern. Die Schweiz ist neutral. Ihre Neutralität ist immerwährend und bewaffnet. Sie soll keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis beitreten und sich nicht an fremden Konflikten beteiligen. Gleichzeitig bleibt Raum für eine Zusammenarbeit im Fall eines direkten militärischen Angriffs auf die Schweiz. Auch Verpflichtungen gegenüber der UNO werden ausdrücklich erfüllt. Zudem soll die Schweiz ihre Neutralität aktiv für die Verhinderung und Lösung von Konflikten einsetzen und weiterhin als Vermittlerin zur Verfügung stehen, so die SVPO.
«Die Neutralität darf nicht je nach politischer Lage neu interpretiert werden. Sie braucht klare und dauerhafte Regeln. Die Initiative schafft diese Verbindlichkeit und stärkt damit die Glaubwürdigkeit der Schweiz», erklärt SVPO-Präsident und Grossrat Romano Amacker.
SVPO: “Kein fremder Fuss auf unseren Pässen”
Für das Oberwallis hat die Neutralität eine besondere Bedeutung, so die SVPO. Durch die Region führen wichtige Nord-Süd-Verbindungen. Gleichzeitig grenze die Schweiz hier unmittelbar an Italien, einen NATO-Staat. Im Falle eines Konflikts könnten unsere Pässe und Transitachsen von grosser strategischer Bedeutung sein.
Umso wichtiger sei es, dass die Schweiz nicht selbst zur Konfliktpartei wird. Eine glaubwürdige Neutralität und eine starke, verteidigungsfähige Armee schützen das Land und halten fremde Mächte davon ab, die Schweiz als Teil eines Konflikts zu betrachten.
Die Milizarmee, in der jedes Jahr junge Schweizerinnen und Schweizer ihren Dienst leisten, ist der Garant dafür, dass die Neutralität nicht nur deklariert, sondern auch verteidigt werden kann. In beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts blieb die Schweiz dank ihrer bewaffneten Neutralität von Krieg und Zerstörung verschont. «Genau dies will ich für die Zukunft meiner Kinder und unseres Landes bewahren», so Diego Schmid.
(pd, rm)
(Foto: SVPO / Von links: SVPO-Präsident Romano Amacker, Michael Kreuzer, Gemeinderat Visp, Michael Graber, Nationalrat und Diego Schmid, SVPO-Generalsekretär.

