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Auch SP-Generalsekretariat eiert herum
Fake News von Mattea Meyer (SP)Auch SP-Generalsekretariat eiert herum

Fake News von Mattea Meyer (SP)

Auch SP-Generalsekretariat eiert herum
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Eine Kolumne von Thomas Baumann

Die hitzebedingte Übersterblichkeit diesen Sommer habe geradezu «Corona-Massstäbe» angenommen, behauptete SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer kürzlich in einem Interview.

Diese Zeitung wies nach: Fake News! Anstatt einer Übersterblichkeit von 8500 Personen wie im Höhepunkt der Corona-Welle, gab es in diesem Sommer ‹nur› 450 Tote mehr.

Mittlerweile sind die BFS-Zahlen der neuesten Woche (Kalenderwoche 33) veröffentlicht worden und dazu kommen nochmals rund 150 Todesfälle. Gemäss neuestem Stand also eine Übersterblichkeit von 600 Personen im Hitzesommer 2026.

Das sind immer noch zehnmal weniger als zum Höhepunkt der Corona-Welle.

Nachfrage beim SP-Generalsekretariat, wie Mattea Meyer dazu komme, solche Fake News zu verbreiten. Mediensprecherin Lena Allenspach verweist auf einen Artikel in der englischen Zeitung Guardian.

Das Argument verfängt nicht: Gemäss dem Guardian hatte Europa in diesem Sommer eine Übersterblichkeit von 35’000 Personen zu beklagen.

Auch hier zeigen die Zahlen von Eurostat eine Übersterblichkeit während der zweiten Corona-Welle im Herbst / Winter 2020 von rund 350’000 Personen. Also ebenfalls dem zehnfachen der Übersterblichkeit der aktuellen Hitzewelle.

Der Rechtfertigungsversuch des SP-Generalsekretariats fällt in sich zusammen wie ein Soufflée.

(Bild: Archiv Kt. VS)

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