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Freude und Ernüchterung zugleich
VCS Wallis zum Weidmann-BerichtFreude und Ernüchterung zugleich

VCS Wallis zum Weidmann-Bericht

Freude und Ernüchterung zugleich
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Am vergangenen Donnerstag stellte ETH-Professor Ulrich Weidmann im Auftrag des UVEK den Untersuchungsbericht «Verkehr 45» vor.

Der VCS Wallis nimmt erfreut zur Kenntnis, „daß im Bericht die beiden für das Oberwallis wichtigen Bahnprojekte «Grimseltunnel» und «Mattertaltunnel» als prioritär eingestuft werden“.

Das sei „ein wichtiges Zeichen für den Ausbau und die Stärkung des öffentlichen Verkehrs im Oberwallis“, so die Vereinigung.

Kritik des VCS Wallis

Hingegen konstatiert der VCS, daß für das Unterwallis – unabhängig von den von Weidmann überprüften Schienenverkehrsprojekten – kaum Ausbauprojekte vorgesehen sind.

Den Schienenverkehr im Unterwallis gelte es ebenfalls auszubauen und zu stärken. Insbesondere was schnellere Verbindungen auf der Hauptachse und die verbesserte Anbindung von Ortschaften wie beispielsweise Monthey an das Eisenbahnnetz betrifft.

Das würde u.a. die Konkurrenzfähigkeit des öffentlichen Verkehrs im Unterwallis stärken.

Große Verwunderung

Der VCS Wallis blicke „mit großer Verwunderung Richtung Basel und St. Gallen“, so der Verein: „Dort sollen die Autobahnprojekte Rheintunnel und Rosenbergtunnel, zu welchen die Schweizer Stimmbevölkerung im Rahmen der Abstimmung im November 2024 klar Nein gesagt haben, wiederum in die Planung aufgenommen werden, kritisiert der Verband. Als wäre nichts gewesen.“

Direktdemokratischer Entscheid des Stimmvolks übergangen

Damit werde ein demokratischer Entscheid des Schweizer Stimmvolks übergangen.

Der VCS Schweiz hat ein Appell «Nein ist Nein» lanciert. Er kann unter www.Verkehrsclub.ch unterzeichnet werden.

(pd, rm)
(Archivbild: Grimselbahn.ch)

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