Wallis plant Medizin-StudiengangMedizinstudium soll im Wallis möglich werden
Der Große Rat hat in der Septembersession eine Machbarkeitsstudie für einen eigenen Masterstudiengang Medizin gutgeheißen.
Angesichts des Mangels an Hausärzten im Wallis will man somit ab 2029 eigene Ärztinnen und Ärzte ausbilden.
So plant das Wallis gemeinsam mit Freiburg einen Masterstudiengang in Medizin vor. Die ersten Absolventinnen und Absolventen könnten 2032 als Ärztinnen und Ärzte tätig werden.
In der Septembersession sprach sich der Große Rat mit überwältigender Mehrheit für das Vorhaben aus.
Mit 113 Ja-Stimmen und nur 14 Nein-Stimmen ist somit wohl klar, daß bald im Kanton Ärzte ausgebildet werden.
Doch nicht nur der Große Rat will das Projekt vorangetrieben sehen. Schon seit über einem Jahr arbeiten die Staatsregierungen der Kantone Wallis und Freiburg an einer Erweiterung des Studiengangs der Universität Freiburg.
Bis Ende dieses Jahres wird eine Machbarkeitsstudie erwartet, denn ein Medizinstudium im Kanton anzubieten ist natürlich nicht gratis, sondern mit hohen Kosten verbunden. Wenn das Projekt weiter erfolgreich vorangetrieben wird, könnten die ersten Medizinstudenten bereits 2029 im Wallis studieren.
(rm)
(Archivbild: Kt. VS)


