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Patrouille des Glaciers 2026: Die Resultate
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Zermatt – Arolla – Verbier: Frauenrekord und Schweizer Patrouillen auf dem Podest

Patrouille des Glaciers 2026: Die Resultate
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Mit einem Frauenrekord und Schweizer Patrouillen auf dem Podest findet die Patrouille des Glaciers 2026 ein großartiges Ende.

Die Patrouille des Glaciers 2026 ist an diesem Samstag in Verbier glanzvoll geendet. Zusammen mit den 1968 Gestarteten vom Dienstag machten sich insgesamt 4356 Patrouilleurinnen und Patrouilleure von Zermatt und Arolla auf den Weg nach Verbier.

Das mit Spannung erwartete Schweizer Lager, beflügelt von den tollen Leistungen an den Olympischen Spielen, im Weltcup und an den Europameisterschaften, zeigte eine starke, geschlossene Leistung. Leider mündete sie nicht in einem Erfolg ganz zuoberst auf dem Podest: Bei den Männern ging der Sieg nach einem spektakulären Kopf-an-Kopf-Rennen erstmals an ein französisches Trio mit Xavier Gachet, Samuel Equy und William Bon, vor den Schweizern Rémi Bonnet, Aurélien Gay und Martin Anthamatten (mit 5 min 18 s Rückstand).

Der 3. Rang ging an die Schweizer Thomas und Robin Bussard sowie Ludovic Lattion. Bei den Frauen setzte sich das französische Team mit einem neuen Streckenrekord von 7 h 04 min 41 s durch und schlug die Patrouille der Olympiasiegerin Marianne Fatton, begleitet von Maëlle Minnig und Déborah Marti.

Nach Enttäuschung 2024 nun Woche voller Jubel und großen Emotionen

Die PdG-Botschafterin Caroline Ulrich belegte gemeinsam mit Alessandra Schmid und Thibe Deseyn den 3. Rang. Zwei Jahre nach der Enttäuschung von 2024, als drei Rennen abgesagt werden mußten, gab es nun eine Woche voller Jubel und großen Emotionen, die am Freitagabend gemeinsam von Bundesrat Martin Pfister, dem Chef der Schweizer Armee, Korpskommandant Benedikt Roos und dem PdGKommandanten, Brigadier Yves Charrière, geteilt wurden.

«Nach der Verschiebung der ersten Starts um 24 Stunden konnten wir alle eine aussergewöhnliche Woche erleben. Einmal mehr konnte dank des Einsatzes der Schweizer Armee ein reibungsloser Ablauf des Rennens für Patrouillen aus 31 Ländern sichergestellt werden. Auf diese Ausgabe können wir alle sehr stolz sein: Die Patrouille des Glaciers bleibt ein mythisches Rennen in den Schweizer Alpen, welches unser Land strahlen lässt und Militärs wie auch Zivilpersonen zusammenführt. Ensemble au cœur de l’effort!», sagte der Kommandant des Rennens, Brigadier Yves Charrière, nach seiner ersten PdG.

Hinter dem Lachen und den Emotionen jener, die in Verbier ankommen, stehen der Seilschaftsgeist und das Hinaustreten aus der Komfortzone.

Der Anteil der nicht klassierten Patrouillen (20 % bei den Rennen A1/Z1) unterstreicht das hohe Niveau dieser Rennen. Die guten Wetterbedingungen lockten sehr viele Zuschauerinnen und Zuschauer an.

Immer mehr Journalisten vor Ort: 40% Plus

Gleichzeitig übertrugen RTS, Canal 9, La Télé und blue Sport ein gemeinsames dreistündiges Programm. Zum sportlichen und publikumsmäßigen Erfolg kommt ein noch nie dagewesenes Medieninteresse hinzu: Mehr als 110 Medienschaffende waren akkreditiert – ein Plus von über 40 Prozent, so die Patrouille des Glaciers. Auch Walliser Zeitung war vor Ort, ein weiterer Bericht folgt.

(pd, rm)
(Foto: PDG)

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