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Konsequente Umsetzung der Premiumstrategie - Dividendenerhöhung für die Aktionäre
Zermatt Bergbahnen AG setzt Rekordfahrt fortKonsequente Umsetzung der Premiumstrategie - Dividendenerhöhung für die Aktionäre

Zermatt Bergbahnen AG setzt Rekordfahrt fort

Konsequente Umsetzung der Premiumstrategie - Dividendenerhöhung für die Aktionäre
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Die Zermatt Bergbahnen AG (ZBAG) blickt erneut auf das erfolgreichste Geschäftsjahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Mit einem Umsatz von CHF 103.4 Mio., dem höchsten EBITDA und dem höchsten Kassenfluß, deren Margen in Prozent des Umsatzes absolute Branchenspitzenwerte darstellen, wurden im Geschäftsjahr 2025/26 zum dritten mal in Folge neue Rekordwerte erzielt.

Der Nettobetriebsertrag übertraf zum zweiten mal in Folge die Schwelle von CHF 100 Mio.

Gleichzeitig stärkte die ZBAG ihre Bilanz weiter und schuf damit eine solide finanzielle Basis für zukünftige Investitionen. Grundlage dieses Erfolgs sind die langjährige und konsequente Umsetzung der Premiumstrategie sowie ein Denken in Generationen statt in einzelnen Geschäftsjahren.

Starker Sommer legt Basis für Rekordergebnis

Anläßlich der Generalversammlung vom 25. September 2026 im Matterhorn Testcenter auf Trockener Steg präsentierte die ZBAG ihren Aktionärinnen und Aktionären erneut ein Rekordergebnis. Den Grundstein dafür legte eine ausserordentlich starke Sommersaison. Der Personenverkehrsertrag stieg im Sommer 2025 um eindrückliche 18,1 % auf CHF 26,1 Mio. Zu diesem Wachstum trug insbesondere die erfreuliche Entwicklung der Fernmärkte bei. Hervorzuheben sind die starke Nachfrage aus den USA sowie die weitere Erholung des japanischen Marktes. Damit setzte das Sommergeschäft seinen erfolgreichen Wachstumskurs fort und festigte seine Bedeutung als wichtige Säule des Gesamtjahresergebnisses.

Zusätzliche Impulse brachte die Wiederaufnahme des Sommertrainingsbetriebs auf dem Theodulgletscher. Grundlage dafür ist die im Februar 2025 unterzeichnete langfristige Partnerschaft mit Swiss-Ski. Sie sichert die Nutzung des Gletscherskigebiets als Trainingsstätte im Sommer und Herbst bis 2034. Damit positioniert sich Zermatt langfristig als bedeutender Trainingsstandort für den internationalen Skirennsport, vom Nachwuchs bis zur Weltcup-Elite. Dank des starken touristischen Sommergeschäfts und der Rückkehr der internationalen Skiteams startete die ZBAG aus einer ausgezeichneten Position in die Wintersaison 2025/26.

Wintersaison nahe am Rekordniveau

Trotz geringer Niederschläge und herausfordernder Wetterbedingungen vor Weihnachten gelang es dank leistungsfähiger Beschneiung und erstklassiger Pistenpräparation, bereits zum Start der Hochsaison ein qualitativ hochwertiges Wintersportangebot bereitzustellen.

Kaiserwetter, ausgezeichnete Pistenverhältnisse mit Ausnahme des Februar

Über weite Strecken prägten Kaiserwetter und ausgezeichnete Pistenverhältnisse die Saison.

Eine Ausnahme bildete der Februar. Ausgerechnet in diesem wichtigen Zeitraum führten intensive Schneefälle und schwierige Wetterbedingungen zu einem umsatzmäßig schwächeren Monat.

Umso erfreulicher entwickelte sich das Frühjahr: Nach dem wetterbedingt schwierigen Ostergeschäft im Vorjahr sorgten viel Sonnenschein und hervorragende Skitage bis zum “Zermatt Unplugged” für einen starken Saisonabschluss. Insgesamt erzielte die Wintersaison 2025/26 einen Verkehrsertrag von CHF 70.5 Mio. Damit lag das Ergebnis lediglich 1.2 % unter dem Rekordwert des Vorjahres und erneut auf einem sehr hohen Niveau.

Finanzielle Spitzenwerte bei den Zermatt-Bergbahnen: Wachtumstreiber Personenverkehr

Der Nettobetriebsertrag erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um CHF 3.3 Mio. auf CHF 103.4 Mio. (plus 3.3. % zum Vorjahr) und übertraf damit zum zweiten Mal in der 24jährigen Geschichte der ZBAG und zugleich in Folge die Schwelle von CHF 100 Mio.

Wesentlicher Wachstumstreiber war der Personenverkehr, dessen Erträge um CHF 3.2 Mio. (plus 3.4 % zum Vorjahr) zunahmen.

Das EBITDA stieg um CHF 1.9 Mio. (plus 3.4 % zum Vorjahr) auf CHF 58.2 Mio. Die EBITDA-Marge in Prozent des Umsatzes blieb mit 56.3 % unverändert auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Der Kassenfluß erhöhte sich um CHF 2.0 Mio. (plus 3.8 % zum Vorjahr) auf die neue Rekordhöhe von CHF 54.5 Mio. Die Kassenfluß-Marge in Prozent des Umsatzes beträgt 52.7 % und bestätigt die hohe Innenfinanzierungskraft des Unternehmens.

Geschäftsführer Martin Hug ordnet das Rekordergebnis ein: «Unser wirtschaftlicher Erfolg ist für uns kein Endpunkt, sondern die Grundlage dafür, die Zukunft der ZBAG und der Destination aktiv mitzugestalten. Die neuen Rekordwerte bestätigen unsere wirtschaftliche Stärke und schaffen den notwendigen Handlungsspielraum, um langfristig zu investieren und Innovationen voranzutreiben. Entscheidend für diesen Erfolg sind unsere Mitarbeitenden, die täglich mit grossem Engagement, hoher Professionalität und beeindruckender Einsatzbereitschaft für Qualität, Sicherheit und Gastfreundschaft sorgen.»
Geschäftsführer Martin Hug ordnet das Rekordergebnis ein: «Unser wirtschaftlicher Erfolg ist für uns kein Endpunkt, sondern die Grundlage dafür, die Zukunft der ZBAG und der Destination aktiv mitzugestalten. Die neuen Rekordwerte bestätigen unsere wirtschaftliche Stärke und schaffen den notwendigen Handlungsspielraum, um langfristig zu investieren und Innovationen voranzutreiben. Entscheidend für diesen Erfolg sind unsere Mitarbeitenden, die täglich mit grossem Engagement, hoher Professionalität und beeindruckender Einsatzbereitschaft für Qualität, Sicherheit und Gastfreundschaft sorgen.»

Investitionen in Qualität und Zukunft

Die starke finanzielle Basis ermöglicht es der ZBAG, gezielt in Qualität, Leistungsfähigkeit und die Zukunft des Wintersports am Matterhorn zu investieren. Im Geschäftsjahr 2025/26 flossen rund CHF 43 Mio. in moderne Infrastrukturen, die langfristige Sicherung der Schneesicherheit und die Weiterentwicklung des Angebots.

Zu den bedeutendsten Projekten zählt die neue 8er-Sesselbahn Gifthittli, die im November 2025 in Betrieb genommen wurde. Sie ersetzt die bisherige 6er-Sesselbahn und ist die erste Anlage, die seit der Fusion der ZBAG im Jahr 2002 bereits zum zweiten mal erneuert wurde. Die neue Anlage steigert die Förderleistung auf rund 3’400 Personen pro Stunde. Damit profitieren die Gäste von mehr Kapazität, höherem Komfort und effizienteren Betriebsabläufen.

Bestens präparierte Pisten sorgen für verläßliches Wintererlebnis

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der technischen Beschneiung und der dafür notwendigen Basisinfrastruktur. Bestens präparierte Pisten sind entscheidend für ein erstklassiges und verläßliches Wintererlebnis und zugleich eine wichtige Grundlage für die Wertschöpfung der gesamten Destination. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Beschneiung so weiterzuentwickeln, dass die wichtigsten Pisten künftig innerhalb von rund 72 Stunden eingeschneit werden können.

Matterhorn Alpine Crossing gewinnt international an Bedeutung

Mit der Einführung des Gepäcktransportservices im November 2025 wurde die Seilbahnverbindung zwischen Zermatt und Cervinia um einen wichtigen Service erweitert. Die Herkunft der Gäste zeigt eindrücklich, welche internationale Strahlkraft das Angebot bereits entwickelt hat: Im Geschäftsjahr 2025/26 nutzten Reisende aus 33 Herkunftsmärkten den neuen Gepäcktransportservice. Am stärksten vertreten waren die USA, die Schweiz und Japan. Rund 70 % der Gäste verbanden das Matterhorn Alpine Crossing zudem mit mindestens einer Übernachtung in der Zielregion, bevor sie ihre Reise fortsetzten. Damit schafft die Verbindung nicht nur ein einzigartiges Bergerlebnis über die Landesgrenzen hinweg, sondern generiert auch zusätzliche touristische Wertschöpfung in beiden Destinationen. Im Geschäftsjahr 2025/26 transportierten die beiden 3S-Bahnen Matterhorn Glacier Ride I (Trockener Steg – Klein Matterhorn) und Matterhorn Glacier Ride II (Testa Grigia – Klein Matterhorn) 946’239 Schneesport- und Ausflugsgäste auf das Klein Matterhorn, was einem Plus von 5.5 % zum Vorjahr entspricht und die internationale Bedeutung der höchstgelegen Bergstation Europas unterstreicht.

Mit dem Ziel, die gesamte Customer Journey des Matterhorn Alpine Crossing weiterzuentwickeln, konkretisierte die ZBAG im Berichtsjahr die Grundlagen für eines der bedeutendsten Entwicklungsprojekte ihrer Geschichte. Dabei geht es um weit mehr als den Ersatz bestehender Infrastrukturen. Das ganzheitliche Projekt bietet die einmalige Chance, dass Gästeerlebnis auf der Reise rund um den schönsten Berg der Welt neu zu inszenieren und auf ein höheres Qualitätsniveau zu heben.

Dividendenerhöhung für die Aktionäre

Auf Basis des ausgezeichneten Geschäftsergebnisses beschloss die Generalversammlung eine erneute Erhöhung der Dividende um 4.7 % von CHF 5.25 auf CHF 5.50 pro Aktie. Die Ausschüttung von 11% erreicht damit einen neuen Höchstwert.

Die Generalversammlung bestätigte zudem die bisherige Zusammensetzung des Verwaltungsrates. Jean-Michel Cina, Romy Biner-Hauser, Paul-Marc Julen, Leo Schuler, Patrick Z’Brun und Christian Laesser wurden wiedergewählt. Ebenso wurde Franz Julen als Verwaltungsratspräsident bestätigt.

Franz Julen betont die Bedeutung der langfristigen Ausrichtung: «Wirtschaftliche Stärke gibt uns die Möglichkeit, langfristig zu denken und auch in anspruchsvollen Zeiten konsequent in die Zukunft zu investieren. Dabei denken wir nicht in einzelnen Geschäftsjahren, sondern in Generationen. Moderne Infrastrukturen, Schneesicherheit, Qualität, Service und Innovation sind entscheidend für unsere Wettbewerbsfähigkeit und die konsequente Weiterverfolgung unserer Premiumstrategie. Unsere Investitionen stärken die touristische Wertschöpfung und schaffen wichtige Voraussetzungen für die langfristige Entwicklung der gesamten Destination. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Deshalb nutzen wir unseren Erfolg, um die Zukunft des alpinen Tourismus in Zermatt und darüber hinaus aktiv mitzugestalten.»
Franz Julen betont die Bedeutung der langfristigen Ausrichtung: «Wirtschaftliche Stärke gibt uns die Möglichkeit, langfristig zu denken und auch in anspruchsvollen Zeiten konsequent in die Zukunft zu investieren. Dabei denken wir nicht in einzelnen Geschäftsjahren, sondern in Generationen. Moderne Infrastrukturen, Schneesicherheit, Qualität, Service und Innovation sind entscheidend für unsere Wettbewerbsfähigkeit und die konsequente Weiterverfolgung unserer Premiumstrategie. Unsere Investitionen stärken die touristische Wertschöpfung und schaffen wichtige Voraussetzungen für die langfristige Entwicklung der gesamten Destination. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Deshalb nutzen wir unseren Erfolg, um die Zukunft des alpinen Tourismus in Zermatt und darüber hinaus aktiv mitzugestalten.»

(pd, rm)
(Foto ganz oben: Sesselbahn Gifthittli / Zermatt Bergbahnen AG)

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