Einweihung der Langsamverkehrsbrücke Geschina in Brig-GlisNeue Brücke verbindet die Sport- und Freizeitanlagen und wertet den öffentlichen Raum auf
Die Stadtgemeinde Brig-Glis hat am Freitagnachmittag die neue Langsamverkehrsbrücke Geschina offiziell eingeweiht. Die rund 26 Meter lange Brücke verbindet künftig die Sport- und Freizeitanlagen auf beiden Seiten der Saltina. Gleichzeitig wird der öffentliche Raum entlang der Saltina aufgewertet.
Die neue Brücke ist für Fußgänger sowie Velofahrer ausgelegt und verbessert damit die Erschließung des gesamten Gebiets für den Langsamverkehr. „Mit dieser Brücke verbinden wir weit mehr als zwei Uferseiten“, sagt Christian Gasser, Stadtrat und Ressortchef Infrastruktur und Umwelt. „Wir bringen wichtige Sport- und Freizeitanlagen näher zusammen und schaffen gleichzeitig eine attraktive Verbindung für alle, die hier zu Fuß oder mit dem Velo unterwegs sind.“
Mehr Aufenthaltsqualität entlang der Saltina
Das Projekt beschränkt sich nicht auf die eigentliche Brücke. Insbesondere auf der östlichen Seite der Saltina wurde der Uferbereich neu gestaltet und aufgeweitet. Sitzgelegenheiten, Grünflächen und weitere Gestaltungselemente schaffen einen attraktiven öffentlichen Raum und ergänzen die bestehende Saltinapromenade.
„Die Saltina soll nicht nur ein Fluß sein, den man überquert“, sagt Christian Gasser. „Wir möchten die Räume entlang des Wassers stärker für die Bevölkerung öffnen und Orte schaffen, an denen man sich gerne aufhält.“
Ein weiterer Schritt für das „Sportgelände Geschina“
Von der neuen Verbindung profitieren auch die Sportanlagen auf beiden Seiten der Saltina. Besucher können künftig einfacher zwischen dem Schwimmbad Geschina sowie dem Fußballplatz und dem Areal rund um die „iischi Arena“ wechseln.
Gleichzeitig lassen sich dadurch die bestehenden Parkierungsmöglichkeiten auf beiden Seiten des Flusses besser gemeinsam nutzen. Die Langsamverkehrsbrücke ist deshalb ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung des „Sportgeländes Geschina“.
„Rund um die Geschina befinden sich zahlreiche Sport- und Freizeitangebote, die täglich von vielen Menschen genutzt werden“, sagt Christian Gasser. „Mit der neuen Brücke wächst dieses Gebiet noch stärker zusammen. Das ist ein Gewinn für den Sport und letztlich für die ganze Bevölkerung von Brig-Glis.“
Neue Verbindung mit Blick auf den Hochwasserschutz
Bei der Planung der Brücke spielte auch der Hochwasserschutz eine zentrale Rolle. Die Konstruktion wurde entsprechend hoch angelegt, so daß der erforderliche Hochwasserabfluß der Saltina gewährleistet werden kann. Auf eine bewegliche oder hochklappbare Konstruktion konnte dadurch verzichtet werden.
Die Brücke selbst ist als Stahlkonstruktion ausgeführt. Für ihren Bau waren unter anderem neue Widerlager und Bohrpfähle sowie umfangreiche Erd-, Entwässerungs- und Belagsarbeiten notwendig. Auch die angrenzenden Wege wurden an die neue Verbindung angepaßt.
(pd, rm)
(Fotos: Stadtgemeinde Brig)




