Ernstfall im Spitalzentrum Brig geübtGrossangelegte Einsatzübung «Concordia» im Spital Brig erfolgreich durchgeführt
Am heutigen Samstag, 7. November, fand wie angekündigt im Neubau des Spitalzentrums Oberwallis in Brig wie angekündigt die grossangelegte und organisationsübergreifende Einsatzübung «Concordia» statt: ein Brand mit starker Rauchentwicklung im neuen Spitalgebäude.
Dabei wurden mehrere Führungs- und Einsatzorganisationen gleichzeitig unter realitätsnahen Bedingungen beübt. Im Zentrum stehen die gemeinsame Einsatzführung, die Koordination der beteiligten Organisationen sowie das Zusammenspiel der verschiedenen Führungs- und Kommunikationsstrukturen.
Das Übungsgeschehen rund um das Spital Brig beginnt um 08.00 Uhr und dauert vier Stunden. Die Bevölkerung wird während dieser Zeit um Rücksichtnahme und Verständnis gebeten.
Insgesamt werden rund 270 Personen an der Übung beteiligt sein. Eingebunden sind der Krisen- und Führungsstab des Spitalzentrums Oberwallis, der Gemeindeführungsstab Brig-Glis, die Kantonspolizei Wallis, die Stadtpolizei Brig-Glis, der Zivilschutz Kreis Oberwallis, die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO, die Stützpunktfeuerwehr Brig-Glis sowie weitere unterstützende Einsatzkräfte.
Zusammenspiel der Einsatzorganisationen im Fokus
Ziel war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Führungs- und Einsatzorganisationen zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Im Zentrum stehen die Alarmierung, die gemeinsame Lagebeurteilung, die Koordination und Priorisierung von Massnahmen sowie klare Entscheidungs- und Kommunikationswege.
Der Neubau im Praxistest
Gleichzeitig bietet die Übung die Möglichkeit, die Einsatzabläufe im neuen Spitalgebäude praktisch zu testen. Dazu gehören insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Spitalpersonal und Feuerwehr, die Nutzung der Brandschutzeinrichtungen und Rettungswege, die Evakuation von Patientinnen und Patienten sowie die Koordination zwischen Feuerwehr, Sanität, Polizei und Zivilschutz.
Realitätsnahes Szenario: Brand im Spitalgebäude
Das Übungsszenario sieht einen Brand mit starker Rauchentwicklung im Spitalgebäude vor. Im Verlauf der Simulation werden verschiedene Rettungs-, Evakuations- und Koordinationsaufgaben simuliert. Dabei kommen auch Figuranten zum Einsatz.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schadenplatzorganisation. Die beteiligten Organisationen üben unter anderem den Aufbau und die Koordination von Führungsstellen, Rettungsachsen, Warteräumen sowie Patienten- und Sammelstellen.
Gemeinsame Auswertung im Anschluss
Die aktive Einsatzphase begann um 08.00 Uhr und dauerte bis ungefähr 11.30 Uhr. Anschliessend folgte eine gemeinsame Auswertung mit den beteiligten Organisationen.
Mit der Übung «Concordia» konnten die verschiedenen Partnerorganisationen ihre Zusammenarbeit unter anspruchsvollen Bedingungen testen und wichtige Erkenntnisse für mögliche Ernstfälle gewinnen. Insbesondere im Spitalumfeld ist ein reibungsloses Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte entscheidend, um im Ereignisfall die Sicherheit der Patientinnen und Patienten sowie des Personals bestmöglich zu gewährleisten.
(pd, rm)
(Fotos: zVg)











