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Was Walliser Fernreisende über die eSIM wissen sollten
Immer verbunden unterwegs: eSIM im AuslandWas Walliser Fernreisende über die eSIM wissen sollten

Immer verbunden unterwegs: eSIM im Ausland

Was Walliser Fernreisende über die eSIM wissen sollten
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Wenn die eigenen Gipfel erklommen und die Rebberge im Tal abgeerntet sind, zieht es viele Walliserinnen und Walliser in die weite Welt. Zwei Ziele stehen dabei seit Jahren zuoberst auf der Wunschliste: ein Roadtrip durch die USA und eine Reise durch Japan. Doch kaum ist das Flugzeug gelandet, taucht dieselbe Frage auf wie bei jeder Fernreise – wie komme ich schnell, günstig und ohne Ärger ins Internet?

Wer schon einmal nach einem Langstreckenflug am Flughafen gestanden hat, kennt das Dilemma. Das Roaming des eigenen Anbieters kann rasch ins Geld gehen, das WLAN im Hotel ist oft langsam und unsicher, und der Kauf einer lokalen SIM-Karte am Schalter scheitert nicht selten an der Sprache oder an einer langen Warteschlange. Genau hier hat sich in den letzten Jahren eine Alternative durchgesetzt, die vieles einfacher macht: die eSIM.

Was eine eSIM eigentlich ist

Eine eSIM ist, kurz gesagt, eine digitale SIM-Karte. Statt ein winziges Plastikkärtchen zu wechseln, laden Sie Ihren Reisetarif direkt aufs Handy – meist bequem über einen QR-Code, den Sie nach dem Kauf per E-Mail erhalten. Die meisten neueren Smartphones, etwa aktuelle iPhones oder Android-Geräte der oberen Mittelklasse, unterstützen die Technik bereits. Der grosse Vorteil: Sie richten alles in Ruhe zu Hause ein und sind in dem Moment online, in dem Sie am Zielort das Flugzeug verlassen. Ihre gewohnte Nummer bleibt dabei aktiv, sodass Anrufe und Dienste wie WhatsApp weiterhin funktionieren.

Für den grossen Roadtrip durch die USA

Gerade in den USA, wo zwischen Nationalpark und Highway schon einmal grosse Distanzen liegen, ist eine stabile Verbindung Gold wert – sei es für die Navigation, die Suche nach dem nächsten Motel oder das schnelle Foto vom Grand Canyon in die Familiengruppe. Anbieter wie Holafly bieten dafür eine passende eSIM für die USA an, unter anderem mit Tarifen mit unbegrenztem Datenvolumen. So müssen Sie unterwegs nicht ständig auf den Verbrauch achten und bleiben von der Ankunft bis zum Rückflug erreichbar.

Reibungslos durch Japan

Japan wiederum ist ein Land, in dem man ohne Internet schnell an Grenzen stösst. Viele Beschriftungen sind nur auf Japanisch, das U-Bahn-Netz von Tokio wirkt auf den ersten Blick wie ein Labyrinth, und ohne Übersetzungs-App wird die Bestellung im Restaurant zum Ratespiel. Eine eSIM für Japan sorgt dafür, dass Karten, Übersetzer und Fahrpläne jederzeit griffbereit sind. Wer zwischen den Tempeln von Kyoto und den Neonlichtern Osakas unterwegs ist, wird die durchgehende Verbindung schätzen.

In wenigen Schritten startklar

Die Einrichtung ist unkompliziert. Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Handy eSIM-fähig ist – das steht in den Einstellungen oder auf der Herstellerseite. Anschliessend buchen Sie den passenden Tarif für Ihr Reiseland online, erhalten den QR-Code und speichern die eSIM auf dem Gerät. Aktivieren lässt sie sich dann bequem bei der Ankunft. Ein Tipp aus der Praxis: Richten Sie alles schon vor der Abreise ein, solange Sie noch Ihr heimisches WLAN zur Hand haben. So teilen Sie das erste Ferienfoto, kaum dass Sie einen Fuss auf amerikanischen oder japanischen Boden gesetzt haben.

Ob Sonnenuntergang über der Golden Gate Bridge oder Kirschblüte in Kyoto – mit der richtigen Vorbereitung bleibt die Technik im Hintergrund, und die Reise rückt dorthin, wo sie hingehört: in den Vordergrund.

(pd)

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