G7-Gipfel in Évian-les-Bains: Längere Wartezeiten an Walliser GrenzenIm Wallis bleiben die Grenzen offen, aber Kontrollen können zu Wartezeiten führen
Während die BRICS und andere an Bedeutung gewinnen verlieren die G7 an Wichtigkeit, aber dennoch führen auch die G7-Treffen zu Sicherheitsmaßnahmen.
Anläßlich des G7-Gipfels, der vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian-les-Bains stattfindet, werden auf beiden Seiten der schweizerisch-französischen Grenze Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Im Wallis bleiben die Grenzen offen und der öffentliche Verkehr verkehrt normal.
Verstärkte Kontrollen können jedoch zu längeren Wartezeiten bei grenzüberschreitenden Reisen führen, da die Leute der G7 sicher sein wollen.
Da sich die Lage rasch ändern kann, empfiehlt der Kanton Wallis der Bevölkerung, ihre Reisen im Voraus zu planen, nicht zwingend notwendige Fahrten einzuschränken und sich während dieser Zeit über die offiziellen Informationskanäle zu informieren.
Der G7-Gipfel findet vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian-les-Bains statt. In diesem Zusammenhang werden vom 12. bis 18. Juni an den Schweizer Grenzen verstärkte Kontrollen durchgeführt. Diese sind Teil des für die Veranstaltung vorgesehenen Sicherheitsdispositivs.
Die Grenzen zwischen der Schweiz und Frankreich bleiben während der gesamten Dauer offen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind auf Walliser Kantonsgebiet keine Straßensperrungen vorgesehen. Auch der öffentliche Verkehr wird weiterhin normal verkehren.
Die Kontrollen können jedoch punktuell zu Verkehrsbehinderungen und längeren Wartezeiten bei grenzüberschreitenden Reisen führen. Lokale Verkehrsbeeinträchtigungen auf einzelnen Verkehrsachsen im Chablais, insbesondere im Bereich des Grenzübergangs Saint-Gingolph, können vor allem zu Stosszeiten nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, mehr Reisezeit einzuplanen und sich vor jeder Fahrt über die aktuelle Lage zu informieren.
Der Kanton Wallis empfiehlt der Bevölkerung:
• ihre Reisen frühzeitig zu planen und für grenzüberschreitende Fahrten zwischen dem 12. und 18. Juni 2026 mehr Zeit einzuplanen;
• nicht zwingend notwendige Fahrten in den betroffenen Gebieten nach Möglichkeit einzuschränken oder zu verschieben;
• die Verkehrsinformationen und die offiziellen Mitteilungen regelmässig zu konsultieren;
• sich direkt bei den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs über allfällige Anpassungen von Fahrplänen oder Linienführungen zu informieren;
• die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte zu befolgen.
Informationen zur aktuellen Verkehrslage sind auf der Website der Kantonspolizei Wallis verfügbar: https://www.polizeiwallis.ch. Informationen zum in Frankreich eingerichteten Sicherheitsdispositiv können auf der Website der Präfektur Haute-Savoie eingesehen werden: https://www.haute-savoie.gouv.fr/Actualites/Espace-presse/G7/Sommet-du-G7-a-Evian-2026
Maßnahmen können entsprechend der Entwicklung der Lage angepaßt werden
Der Kanton Wallis verfolgt die Situation in enger Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden, den Nachbarkantonen und den französischen Behörden. Die Maßnahmen können entsprechend der Entwicklung der Lage angepaßt werden, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und gleichzeitig die Auswirkungen auf den täglichen Verkehr sowie die wirtschaftlichen Aktivitäten der Region möglichst gering zu halten.
(pd, rm)
(Bild: Kt. VS)
