Grenzgänger bei der PostNicht integriert?
Von Thomas Baumann
Die Post setzt im Wallis vermehrt auf Grenzgänger und sucht in Italien aktiv nach Mitarbeitern. Darauf wurden wir von einem Leser hingewiesen, der ein entsprechendes Inserat in einer italienischen Zeitung fand.
Etwas später griff auch noch die Gewerkschaft Syndicom das Thema auf, weil sie über die potentiell lohndrückende Konkurrenz aus dem Ausland verständlicherweise nicht erfreut war — und so berichteten auch der Walliser Bote und weitere Zeitungen über die Angelegenheit.
Sucht die Post nur im Wallis oder auch in anderen grenznahen Regionen nach Mitarbeitern aus dem Ausland? Antwort der Post: «In vereinzelten Fällen haben wir auch schon in anderen Regionen Inserate im grenznahen Ausland geschaltet.»
Die Post präzisiert jedoch: «Wir haben gute Erfahrungen mit den Arbeitskräften gemacht. Die meisten davon haben bereits vorher in der Schweiz in anderen Branchen gearbeitet, bevor sie zu uns gewechselt haben.»
Wenn dem so ist: Lesen in der Schweiz tätige Arbeitskräfte denn keine Zeitungen aus der Schweiz? Wie steht es da mit der Integration? Warum reicht es in diesem Fall nicht, in schweizerischen Zeitungen zu inserieren?
(Bild: Leser-Einsendung)
- «Mohrenkopf»-Professor Bernhard C. Schär
Geschichtsprofessorin Monika Dommann gebärdet sich als ‹Medienethikerin›
- Dezember 24, 2025 - Presserat auf Abwegen
Privilegien für «geschützte» Minderheiten
- Dezember 23, 2025 - Personal-Obergrenze beim Bund
Wo war Jean-Luc Addor?
- Dezember 22, 2025

