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"Klares Nein zur Neutralitäts- und Ernährungsinitiative sichert Handlungsspielraum"
Grünliberale Wallis zu den Abstimmungen vom Sonntag"Klares Nein zur Neutralitäts- und Ernährungsinitiative sichert Handlungsspielraum"

Grünliberale Wallis zu den Abstimmungen vom Sonntag

"Klares Nein zur Neutralitäts- und Ernährungsinitiative sichert Handlungsspielraum"
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Die Grünliberalen Wallis äußern sich zu den Abstimmungen vom Wochenende. Sie schreiben zur Ernährungsinitiative und zur Neutralitätsinitiative im Einzelnen Folgendes:

Das klare Nein zur Neutralitätsinitiative sichert den außenpolitischen Handlungsspielraum. Das schützt die
Grenzkantone und erlaubt Bundesrat sowie Parlament eine pragmatische und flexible Neutralitätspolitik. Das
Nein zur Ernährungsinitiative zeigt zudem: Die Bevölkerung ist sich bewußt, eine feste Prozentzahl allein garantiert keine Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit.

GLP Wallis begrüßt deutliches Nein zur Neutralitätsinitiative

Auch die Walliser Stimmbevölkerung lehnt die Neutralitätsinitative deutlich ab. Das ist eine Entscheidung gegen weitere Abschottung und für eine offene, liberale Schweiz. Das klare Nein zur Neutralitätsinitiative bewahrt den aussenpolitischen Spielraum der Schweiz – und schützt Grenzkantone wie das Wallis. Die GLP
Wallis ist überzeugt: Gerade in einer unsicheren Welt müssen wir unabhängig bleiben und gleichzeitig enger
mit unseren europäischen Nachbarn zusammenarbeiten. Ein pragmatisches und anpassungsfähiges Verständnis der Neutralität gibt Bundesrat und Parlament den nötigen Handlungsspielraum. Neutralität bedeutet
nicht, dass wir schweigend wegschauen, wenn Staaten das Völkerrecht brechen. Wir brauchen vielmehr eine
Sicherheitspolitik, die mit den rasanten globalen Veränderungen Schritt hält. Eine gute Zusammenarbeit mit
den Nachbarländern bildet dabei das verläßliche Fundament.

Ernährungssicherheit braucht mehr als starre Quoten

Drei Viertel der Walliser Stimmbevölkerung lehnen die Ernährungsinitiative ab. Die GLP hat sich im Vorfeld mit
klaren Argumenten gegen die Vorlage positioniert. Eine bloße Prozentzahl reicht für echte Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit nicht aus. Ein reiner Fokus auf inländische Produktion greift in einer vernetzten Welt zu
kurz. Ressourcenschonende Produktionsmethoden und landwirtschaftliche Innovationen sichern eine verlässliche Lebensmittelversorgung.

+Stabile Handelsbeziehungen, funktionierende Lieferketten und eine aktive Anpassung an den Klimawandel spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle. Die GLP strebt weiterhin eine nachhaltige Ernährungswirtschaft und Wasserversorgung an. Ein hoher Selbstversorgungsgrad allein macht die Versorgung nicht sicherer.

(pd)

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