Home Aktuelles, Nachrichten Wallis HES-SO: Zwei Jahre partizipatives Theater
Theater zu Migration, Integration und Rassismus
HES-SO: Zwei Jahre partizipatives TheaterTheater zu Migration, Integration und Rassismus

HES-SO: Zwei Jahre partizipatives Theater

Theater zu Migration, Integration und Rassismus
0

Der Fall Jason Arday ist gerade in aller Munde und das Thema positiver Rassismus aus diesem tragischen Grund auch. Derweil geht ein Anti-Rassismus-Projekt der HES-SO, zuende wie die Hochschule berichtet. 

Zwei Jahre lang haben sich rund 30 Personen im partizipativen Theaterprojekt «Willkommen in Valesia» mit Migration, Integration und Rassismus auseinandergesetzt. Nun ist das Projekt mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zu Ende gegangen. An diesem Abend wurde das Buch „Bienvenue à … Habibien, Heimatland et Valesia“ vorgestellt, das aus dem Projekt hervorgegangen ist.

«Willkommen in Valesia» wurde im Rahmen des Agora-Programms des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert. Der Fonds wird von Steuergeldern vom Bund bezahlt. Forschende, Kunstschaffende, Fachpersonen aus dem Migrationsbereich sowie weitere Mitwirkende brachten während zwei Jahren ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen ein. So entstand ein Theaterformat, das Migration, Integration und Rassismus erlebbar machte und zur Auseinandersetzung mit diesen Themen anregte.

Anti-Rassimsus HES-SO

Erfahrungen und Wissen weitergeben
Das gemeinsame Buch verbindet persönliche Erfahrungsberichte, wissenschaftliche Analysen, rechtliche Einordnungen und künstlerische Praxis. Es macht sichtbar, wie institutionelle Strukturen, Machtverhältnisse und Fragen der Zugehörigkeit den Alltag prägen.

Die Publikation ist auf Deutsch und Französisch erschienen und hält nicht nur die Erfahrungen aus dem Projekt fest. Ein Praxisleitfaden und Spielmaterialien ermöglichen interessierten Personen und Institutionen, das Theaterformat selbst einzusetzen und weiterzuentwickeln.

Damit stehen die Erkenntnisse und Erfahrungen aus «Willkommen in Valesia» auch über das Projekt hinaus für Forschung, Bildung, Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Verfügung. Ganz im Sinne des Projekts geht es darum, Wissen zugänglich zu machen und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern.

Screenshot
Screenshot

Mehr zum Buch
Das Buch ist im Seismo-Verlag in Zusammenarbeit mit der isa – Fachstelle Migration erschienen. Herausgegeben wurde es von isa – Fachstelle Migration, Stefanie Kurt, Melissa Marmet, Inés Mateos, Karim Habli, Fabien Moulin, Laure Sandoz und Nicolas Yazgi. Ursula Christen hat ebenfalls einen Beitrag verfaßt.

(pd, rm)
(Fotos: Florian Amoser)

Fehler gefunden? Jetzt melden.

IHRE MEINUNGEN

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Close