Lonza und die HES-SO Valais-Wallis stärken ihre ZusammenarbeitLabor für fortgeschrittene biologische Fertigung
Ein Labor für fortgeschrittene biologische Fertigung bzw. eine gemeinsame Forschungsplattform von Lonza AG und der HES-SO Valais-Wallis, ist seit mehreren Jahren in Betrieb und treibe die Innovation in der industriellen Biotechnologie maßgeblich voran so die Hochschule.
Es wurde eingerichtet, um den Herausforderungen der Industrie 4.0 zu begegnen, und konzentriert sich auf den Aufbau industrieller Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Steuerung biotechnologischer Prozesse.
5,9 Millionen investiert
Mit einem gemeinsamen Budget von CHF 5,9 Millionen über zehn Jahre zielt die Zusammenarbeit darauf ab, die Produktentwicklung und Produktionsprozesse durch digitale Transformation und fortschrittliche Technologien zu verbessern.
Heute arbeiten über 35 Spezialistinnen und Spezialisten von Lonza und der HES-SO Valais-Wallis aktiv an gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
Lonza profitiert von Steuergeldern
Die Partnerschaft sei darauf ausgelegt, die Wettbewerbsfähigkeit von Lonza zu steigern, indem sie Innovation, Digitalisierung und Prozessoptimierung fördert, so berichtet die Hochschule weiter.
Zwischen Projektteams und Fachexpertinnen und -experten finden regelmässig Treffen statt, um Ideen auszutauschen, Forschungsprioritäten abzugleichen und neue vielversprechende Projektmöglichkeiten zu identifizieren.
Die Forschungsaktivitäten umfassen mehrere Schlüsselbereiche, darunter Datenwissenschaft („Data Science“), Prozeßmodellierung, Machine Learning und künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge, Nachhaltigkeit, Stammentwicklung sowie analytische Entwicklung.
Ständiger Ausbau
Bis 2025 wird erwartet, daß die Zusammenarbeit rund zehn laufende Projekte umfaßt, mit Laufzeiten zwischen 6 und 48 Monaten.
Das Projekt habe bereits bedeutende Ergebnisse hervorgebracht, darunter wissenschaftliche Publikationen, die Entwicklung von Methoden und Dienstleistungen sowie erfolgreich eingeworbene Drittmittel, was das große Interesse an den Arbeiten und deren Wirkung belegt, so die HES-SO.
Neben der Forschungsarbeit fördere das Labor für fortgeschrittene biologische Fertigung auch den Gemeinschaftssinn und den wissenschaftlichen Austausch unter seinen Mitgliedern.
Die diesjährige «Advanced Biomanufacturing Laboratory – Autumn Session» fand am 29. Oktober im Arkanum in Salgesch in einer zugleich freundlichen und sehr wissenschaftlichen Atmosphäre statt.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmern von Lonza und der Hochschule für Ingenieurwissenschaften eine ausgezeichnete Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu treten, über ihre jeweiligen Projekte hinauszublicken und neue Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden.
Jedes Projektteam präsentierte ein Poster zu seinen laufenden Arbeiten, was lebhafte Diskussionen auslöste und zu neuen Ideen für zukünftige gemeinsame Initiativen zwischen den beiden Projektpartnern inspirierte.
Durch die Kombination aus akademischer Expertise und industrieller Erfahrung ebnen Lonza und das Instituts für Life Sciences weiterhin den Weg für die nächste Generation von Bioproduktionstechnologien und stärken die Position der Region als Kompetenzzentrum für digitale und nachhaltige Biotechnologie.
(pd, rm)
(Bilder: HES-SO)





