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Geschichtsprofessorin Monika Dommann gebärdet sich als ‹Medienethikerin›
«Mohrenkopf»-Professor Bernhard C. SchärGeschichtsprofessorin Monika Dommann gebärdet sich als ‹Medienethikerin›

«Mohrenkopf»-Professor Bernhard C. Schär

Geschichtsprofessorin Monika Dommann gebärdet sich als ‹Medienethikerin›
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Ein Kommentar von Thomas Baumann

Der Fall des Lausanner Assistenzprofessors Bernhard C. Schär ist auch ein ‹Fall Monika Dommann›.

Diese ist ebenfalls Geschichtsprofessorin, allerdings eine ‹ordentliche› — und eine glühende Unterstützerin von Schär. Auf der Liste einer Petition für den vorab in der NZZ kritisierten Prof. Schär (bis dato von 670 Personen unterschrieben) rangiert sie an 21. Stelle.

Wie Bernhard C. Schär versteht auch sie sich als eine Art Universalgelehrte, welche sich zu Gott und der Welt äussert. So krakeelte sie gegenüber der Onlinepublikation tsri.ch («TSÜRI»): «Dass [NZZ-Feuilleton-Chef] Bandle auf der Basis eines nicht öffentlich zugänglichen Gutachtens Schär als Wissenschaftler delegitimiert, ist medienethisch fragwürdig.»

Professorin für Medienethik? Weit gefehlt! Die Frau sitzt bloss im Presserat, der selbsternannten «Selbstregulierungsinstanz der Medienbranche». De facto ist der Presserat so eine Art ‹Gericht› von Journalisten über Journalisten, wo vorzugsweise politisch links orientierte Journalisten andere, weniger links stehende, Journalisten wegen angeblicher Verstösse gegen die Medienethik «rügen».

Dumm nur: In seinem Furor über das vermeintliche erlebte Unrecht posaunte Prof. Schär in die Welt hinaus, dass er beim Presserat Beschwerde einreichen würde, was er dann allerdings unterliess, wie der Presserat auf Anfrage bestätigte.

Zum Glück für Monika Dommann. Denn wie sollte der Presserat unabhängig ‹urteilen›, wenn eines seiner Mitglieder ungefragt vorprescht und bereits in den Medien eine Vorverurteilung vornimmt?

Bleibt die Frage: Welchen Dienst erweist Prof. Dommann der Geschichtswissenschaft, wenn sie sich anstatt als Historikprofessorin als Orakel für alles gebärdet?

(Bildschirmfotoausriß: Presserat)

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