Parkplätze am Eingang von Zermatt werden zum LuxusAutofreies Dorf macht Abstellen teuer
Zermatt ist weltbekannt – nicht nur wegen seiner Lage am Fuße des Matterhorns, sondern auch, weil das Dorf autofrei ist. Private Fahrzeuge dürfen das Dorf selbst nicht befahren, doch Anwohner und Zweitwohnungsbesitzer mit entsprechender Bewilligung können zu Parkplätzen am Eingang von Zermatt fahren. Diese Stellplätze werden jedoch zunehmend knapp – und immer teurer.
Einen privaten Parkplatz am Eingang von Zermatt zu erwerben, ist mittlerweile fast unmöglich. Verfügbare Plätze sind selten, und die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich. Für diejenigen, die einen Platz erwerben können, sind die Kosten hoch: Die Preise sind in den letzten Monaten von rund 300’000 CHF pro Stellplatz auf aktuell etwa 320’000 CHF gestiegen. Eine private Garage mit Platz für zwei Fahrzeuge kann bis zu 650’000 CHF kosten.
„Die Situation wird sich kaum entspannen”, sagt ein Immobilienexperte. „Bauland ist begrenzt, und neue Parkmöglichkeiten in der Gegend zu schaffen, ist sehr schwierig.” Für Eigentümer von Ferienimmobilien in Zermatt ist ein eigener Parkplatz am Dorfeingang längst keine Luxusoption mehr – er ist zur Notwendigkeit geworden.
Die hohe Nachfrage und die begrenzte Verfügbarkeit machen diese Parkplätze zudem zu einer stabilen Investition. Wer regelmäßig ins autofreie Dorf reist, weiß die Sicherheit eines eigenen Stellplatzes zu schätzen – und auch Investoren sehen attraktives Potential.
Beliebte Beispiele für Parkmöglichkeiten am Eingang von Zermatt sind das Parkhaus Airport und das Parkhaus Rossignol, die Anwohnern und Zweitwohnungsbesitzern mit der entsprechenden Bewilligung zugänglich sind. Angesichts der erstklassigen Lage und des begrenzten Angebots wird erwartet, dass die Preise weiter steigen – ein Parkplatz am Eingang von Zermatt ist heute mehr als nur eine praktische Lösung; er ist ein wertvolles Gut.
(pd)


