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Bereits über 10.000 Unterschriften
Petition gegen Starlink-Antennen in LeukBereits über 10.000 Unterschriften

Petition gegen Starlink-Antennen in Leuk

Bereits über 10.000 Unterschriften
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Nun soll im kleinen Leuk also der mit Abstand größte Starlink-Standort in Europa kommen. Nicht alle sind davon begeistert.

Starlink schweigt, auch die Gemeinde mauert. In der Bevölkerung regt sich indes Widerstand gegen die Starlink-Antennen in Leuk.

Wohl auch wegen der schlechten Kommunikation beziehungsweise der Nicht-Kommunikation. Aber auch aus ganz anderen Gründen.

 

Strahlenbelastung durch Satellitenstrahlung

Eine IG, welche sich gegen die Starlink-Antennen von Leuk wendet, befürchtet Strahlenbelastung für die Einwohner.

Auch machen sich die Petitionäre Sorgen, weil Musk rechte Parteien unterstütze. Und sie machen sich Sorgen um die Datensouveränität.

„Die digitale Infrastruktur der Schweiz darf nicht zum Spielball eines unberechenbaren US-Milliardärs werden„, fordert ihre Petition, die bereits über 10.000 Unterschriften hat.

Im Wortlaut fordern die Petitionäre (kursiv):

Wir fordern den Bundesrat auf, die Souveränität unserer Daten zu schützen, statt sie an Elon Musk zu verscherbeln.
Warum ist das wichtig?
In Leuk im Kanton Wallis soll die europaweit grösste Starlink-Bodenstation entstehen. Was der Bundesrat naiv als technischen Fortschritt verkauft, (1) ist in Wahrheit ein gefährlicher Kniefall vor Elon Musk. Denn wer die Antennen kontrolliert, kontrolliert letztlich die gesamte Kommunikation.

Indem der Bundesrat dieses Projekt durchwinkt, nimmt er blindlings in Kauf, dass die USA im Ernstfall Zugriff auf alle Datenströme erhalten und wir unsere Sicherheit damit der Willkür der US-Regierung ausliefern. (2)

Dass Starlink alles andere als ein neutrales Netzwerk ist, hat die jüngste Vergangenheit schmerzhaft gezeigt: Elon Musk nutzt seine Macht als geopolitisches Druckmittel aus. So entschied er 2022 eigenmächtig, den Netzzugang rund um die Krim zu sperren, um militärische Operationen zu unterbinden, (3) während die USA Starlink in Verhandlungen sogar als Druckmittel für Rohstoffdeals missbrauchten. (4)

Diese gefährliche Abhängigkeit wiegt umso schwerer, weil Musk eine radikale politische Agenda verfolgt. Seine Plattform X pusht rechte Inhalte, (5) er unterstützt Parteien wie die AfD (6) oder Reform UK (7) und ignoriert bei seiner KI jegliche ethischen Grenzen. (8)

Einem Mann, der demokratische Grundwerte derart mit Füssen tritt, dürfen wir niemals die Kontrolle über unsere kritische Infrastruktur überlassen. Der Bundesrat muss die Sorgfaltspflicht einhalten und die Souveränität der Schweiz schützen: Keine Musk-Antennen in Leuk!“

Doch es gibt auch noch andere Faktoren als die von den Petitenten angeführten. So würde Leuk beziehungsweise die Schweiz zu einem militärischen Ziel werden durch das mit Abstand größte Starlink-Projekt in Europa im Wallis:

Elon Musk und die Starlink-Antennen von LeukLeuk würde zum militärischen Ziel

Weiterführendes

Starlink will in Leuk investierenElon Musk will 40 Antennen für eine Satelliten-Bodenstation im Wallis bauen

https://web.archive.org/web/20050312100926/http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=10344&CategoryID=60

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