Brandursache Crans-MontanaWarum ist in Crans-Montana Feuer ausgebrochen
Warum ist in Crans-Montana Feuer ausgebrochen, fragt man sich, was ist in Crans-Montana die Brandursache gewesen? Die Kantonspolizei Wallis schweigt aktuell dazu.
Dennoch gibt es bereits klare Indizien, was passiert ist.
Wunderkerzen beziehungsweise Pyro-Technik / Fontänen auf Champagner-Flaschen
Auf Fotos ist zu sehen, wie auf Champagner-Flaschen montierte Wunderkurzen das Feuer auslösen.
Die Wunderkerzen bzw. Fontänen sind zwar offenbar der Brandauslöser aber nicht die wirkliche Brandursache. Denn nur wegen auf Champagnerflaschen montierten Wunderkerzen darf sich ja eine Bar / Disko, ein Nachtklub nicht an der Decke entzünden.
Vieles deutet aktuell darauf hin, daß im Nachtklub Material an der Decke verbaut wurde, das nicht verwendet hätte werden dürfen. Die Akustikdämmung im Untergeschoß des “Le Constellation” rückt in den Fokus.

Explosion bzw. Feuerwalze im Le Constellation
Die Decke soll regelrecht explodiert sein.
Die Bar befand sich im Untergeschoß. Da Hitze physikalisch bedingt nach oben steigt, sammelten sich wohl Brandgase direkt unter der Decke. Erreicht diese Schicht eine Temperatur oder wird entzündet, etwa durch Wunderkerzen auf Champagnerflaschen, so kommt es zu einer Feuerwalze oder sogar zu einer Explosion, in der Brandschutzsprache auch als “Flashover” bezeichnet. Wenn dann noch eine illegale Dämmung, die extrem leicht-entzündlich ist, sich an der Decke befindet, ist die Reaktion noch heftiger.
140 Franken Eintrittsgebühr
Daß eine Bar, die 140 Franken Eintritt verlangt, beim Brandschutz gespart haben soll ist kaum faßbar. Letztendlich dürften auch Fragen bei den Verantwortlichen der Brandschutzbehörde von Crans-Montana aufkommen, welche die Bar abgenommen haben. Bei 400 Personen (300 wären erlaubt gewesen), die sich in der Bar aufgehalten haben sollen wären das allein an Eintrittsgebühr in der Silvesternacht 56.000 Franken.
Decke des Le Constellation regnete flüssig herunter
Bilder beweisen, daß der in Brand geratene Schaumstoff an der Decke als flüssiges Brandmaterial von der Decke “herunterregnete”.


Nachtklub als Todesfalle
Das verheerende Feuer in dem Nachklub „Le Constellation“ in Crans-Montana forderte 40 Todesopfer und mindestens 119 Verletzte, von denen viele noch in Lebensgefahr schweben.
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(pd, rm)
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