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Schwerverletzte Patienten werden über ganz Europa in Spezialkliniken verteilt
Crans-Montana: Aktuell Rega-Jets im DauereinsatzSchwerverletzte Patienten werden über ganz Europa in Spezialkliniken verteilt

Crans-Montana: Aktuell Rega-Jets im Dauereinsatz

Schwerverletzte Patienten werden über ganz Europa in Spezialkliniken verteilt
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Die drei Ambulanzjets der Rega stehen seit dem tragischen Unglück in Crans-Montana im Dauereinsatz.

Seit dem 1. Januar verlegen die Rega-Mannschaften nicht nur mit Rettungshelikoptern, sondern auch mit den Ambulanzjets schwerverletzte Patientinnen und Patienten in geeignete Spezialkliniken im In- und Ausland.

Bereits wenige Stunden nach dem Ereignis startete am frühen Morgen des Neujahrstags der erste Rega-Jet in Richtung Sitten (Sion).

Noch am selben Tag folgten vier weitere Flüge für mehrere Patientinnen und Patienten, die in geeignete Intensivstationen in der Schweiz oder ins Ausland verlegt wurden.

Verlegungen in Zentrumsspitäler und spezialisierte Verbrennungszentren

Auch am zweiten und dritten Tag nach dem Unglück wurden die Verlegungsflüge mit allen drei Rega-Ambulanzjets fortgesetzt.

Am 2. Januar wurden fünf Patientinnen und Patienten in spezialisierte Verbrennungszentren nach Belgien geflogen.

Ein weiterer Ambulanzjet transportierte je einen Patienten nach Deutschland.

Am 3. Januar fanden Flüge für insgesamt 7 schwer verletzte Patientinnen und Patienten nach Luxemburg, Frankreich und Belgien statt.

Die Organisation der medizinisch dringlichen Verlegungsflüge erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS).

Warum die Verlegungsflüge gemacht werden

Nachdem alle Verletzten zunächst in Schweizer Spitälern erstversorgt wurden, wird die weitere Behandlung, die sich über Monate hinziehen kann, aufgrund der hierzulande vorhandenen Kapazitäten auch in hochspezialisierten Kliniken in anderen europäischen Ländern fortgesetzt.

Die Verlegungsflüge im Rega-Jet waren aufgrund der Verletzungsmuster operationell und personell anspruchsvoll ,so die Rega.

Vom Rettungs-Heli direkt ins Ambulanz-Jet

Jeder Patientin und jedem Patienten wurde eine spezialisiertes medizinische Gruppe aus einer Intensivpflegefachperson sowie einem Flugarzt oder einer Flugärztin zur Seite gestellt, um eine optimale medizinische Versorgung während des Fluges zu gewährleisten.

Aufgrund ihres Gesundheitszustandes wurden zahlreiche Verletzte mit dem Rettungshelikopter vom abgebenden Spital aus direkt zum startbereiten Ambulanzjet geflogen.

Zusätzliche Patientenverlegungen mit Rettungshelikoptern

Neben den Ambulanzflügen führten die Rega-Crews weitere Patientenverlegungen mit Rettungshelikoptern durch, beispielsweise vom Universitätsspital Genf nach Metz (FR), vom Spital Visp nach Sion sowie vom Inselspital Bern ins Universitätsspital Zürich.

Bereits in der Silvesternacht und in den Morgenstunden des Neujahrstags waren acht Helikopter-Mannschaften der Rega im Einsatz, teilweise flogen diese gleich mehrere Einsätze.

Die Zusammenarbeit zwischen Rega, Walliser Behörden, regionalen Rettungsdiensten, anderen Luftrettungsorganisationen und Spitälern war effizient, gut untereinander koordiniert und auf das Wohl von Patientinnen und Patienten ausgerichtet.

Zentrale Koordination der Intensivbetten

Die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter der Rega organisieren seit der Silvesternacht ununterbrochen Transporte mit Rettungshelikoptern und Ambulanzjets und unterstützen die Spitäler bei der Verteilung von Patientinnen und Patienten auf verfügbare Intensivbetten im In- und Ausland.

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(pd, rm)
(Fotos Regajets: Rega-Mediendienst)

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