Tragödie in Crans-Montana: Air Zermatt im GroßaufgebotLuftrettung im Wallis bleibt sichergestellt
Das Wallis hat am Neujahrstag eine der schwersten Tragödien der jüngeren Vergangenheit erlebt. In den frühen Morgenstunden des Neujahrstages kam es in Crans-Montana zu einem Ereignis mit rund 40 Todesopfern und über 110 Verletzten.
Die Air Zermatt stand innert Minuten im Einsatz und setzte sämtliche verfügbaren Mittel ein, um Betroffene schnellstmöglich medizinisch zu versorgen und in geeignete Spitäler zu transportieren.
Um 01.32 Uhr wurde die Air Zermatt alarmiert.
Unmittelbar nach Alarmeingang startete von der Basis Gampel ein Rettungshelikopter mit einer Crew bestehend aus Pilot, Rettungssanitäter und Notarzt in Richtung Crans-Montana. Später hoben auch Rettungshelikopter von den Basen Zermatt und Raron ab, um die Luftrettung vor Ort zu verstärken.
In einer ersten Phase transportierte die Air Zermatt Patientinnen und Patienten in die Spitäler der Region.
Parallel dazu wurden je nach Schweregrad der Verletzungen schwerverletzte Personen in Universitätsspitäler in der ganzen Schweiz verlegt. «Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Betroffenen. Wir haben in dieser Nacht und am heutigen Tag alles darangesetzt, so schnell wie möglich medizinische Hilfe zu leisten und Transporte zu koordinieren, in enger Zusammenarbeit mit allen Partnerorganisationen». So läßt sich die Stimmung in der Belegschaft der Air Zermatt nach diesem Tag zusammenfassen.
Rettungsdispositiv trotz Großereignis aufrechterhalten
Über die Feiertage halten sich im Wallis mehrere zehntausend Gäste auf. Um trotz des Großereignisses die Einsatzbereitschaft im ganzen Kanton jederzeit sicherzustellen, hat die Air Zermatt ihr Dispositiv laufend angepaßt: Helikopter wurden umgerüstet und Crews neu disponiert, damit auch weitere Notfälle im Wallis ohne Verzögerung abgedeckt werden konnten.
Spaltenrettung in Saas-Fee
So wurde die Air Zermatt neben medizinischen Notfällen und zahlreichen Wintersportunfällen zu einer Spaltenrettung im Gebiet von Saas-Fee gerufen.
Flächenbrand im Aletschgebiet
Zudem unterstützte sie die Einsatzkräfte auch bei einem Flächenbrand im Aletschgebiet.
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(pd, rm)
(Foto: Air Zermatt)

