
Drama von Crans-Montana in Bar Le ConstellationAktueller Stand zu den eingesetzten Mitteln
Nach dem Großbrand, der in der Silvesternacht in der Bar « Le Constellation » in Crans-Montana ausgebrochen ist, wurden über hundert verletzte Personen von den Einsatzkräften betreut. Neben den Verletzten sind mehrere dutzend Tote zu beklagen.
Der Staatsrat hat umgehend die besondere Lage ausgerufen, um für die nächsten Tage unverzüglich alle erforderlichen Einsatzmittel bereit stellen zu können. Vergangene Nacht bereits im Einsatz standen dreizehn Helikopter, 42 Ambulanzen und über 150 medizinischen Rettungskräfte, welche die Opfer versorgten und in die verschiedenen Spitäler brachten.
In der Silvesternacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar 2026 kam es in der Bar « Le Constellation » in Crans-Montana infolge eines Brandes zu einer Durchzündung, einer Feuerwalze (Englisch einem sogenannten Flashover), der eine oder mehrere Explosionen zur Folge hatte und zahlreiche Tote und Verletzte forderte.
Aktuell geht man von mehreren dutzend Toten aus. Darüber hinaus wurden über hundert Verletzte von den Rettungskräften betreut und erstversorgt.
Katastrophenplan vom Spital Wallis ausgelöst
Die zum großen Teil schwer verletzten Personen wurden ins Spital Wallis eingeliefert, das seinen Katastrophenplan auslöste.
Auch andere Spitäler, wie das Spital Riviera-Chablais und die Universitätsspitäler von Lausanne, Genf und Zürich, die auf die Behandlung von Patienten mit schweren Verbrennungen spezialisiert sind, nahmen zahlreiche Opfer auf.
13 Helikopter im Einsatz, 42 Ambulanzen, 150 medizinische Rettungskräfte
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) setzte dreizehn Helikopter, 42 Ambulanzen und über 150 medizinischen Rettungskräfte ein, um die Verletzten zu versorgen und in die verschiedenen Spitäler zu transportieren.
Um über die nächsten Tage schnell alle erforderlichen Mittel einsetzen und alle notwendigen Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen dieser Tragödie ergreifen zu können, hat der Staatsrat die besondere Lage verhängt.
Für die betroffenen Familien und Zeugen der Ereignisse der vergangenen Nacht wurde eine Helpline eingerichtet, an die sie sich wenden können: 0848 112 117.
Um das Spital von Sitten, das die Versorgung der Unglücksopfer koordiniert und zum Großteil übernimmt, nicht zu überlasten, werden alle, die sich wegen nicht lebensbedrohlicher Notfälle ins Spital begeben, gebeten, die Notaufnahmen von Siders und Martinach aufzusuchen.
Der Staatsrat möchte allen Betroffenen seine tiefe Solidarität und Anteilnahme nach dieser Tragödie aussprechen. Seine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen anderen Betroffenen. Sein Dank geht an alle Rettungskräfte, die an der Bewältigung der Ereignisse der vergangenen Nacht beteiligt waren.
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(pd, rm)

