Marianne Bürkli zur NeutralitätsinitiativeBewaffnete Neutralität
Von Marianne Bürkli
Es hat sich gezeigt, dass die Militärbasen der Amerikaner, die die Golfstaaten hätten schützen sollen, die größte Gefahr waren für sie und sie gerade deswegen bombardiert wurden.
Wenn die Schweiz nicht neutral bleibt und sich an die Nato hängt, wird sie zur Kriegspartei, wie schon leider durch die Bürgenstock-Konferenz signalisiert.
Die Nato führte 18 Jahre lang den internationalen Militäreinsatz in Afghanistan an, nebst Einsätzen in Jugoslawien, Lybien und Irak. Es ist das letzte, was wir wollen, in Europas Kriege hineingezogen zu werden.
Wir brauchen die bewaffnete Neutralität und eine gut ausgerüstete Armee. Eine Neutralität, die je nach Windrichtung anders lautet, wollen wir nicht.
Es ist deshalb notwendig, dem Bundesrat Leitplanken zu geben und die bewaffnete Neutralität in die Verfassung aufzunehmen, so wie es die Neutralitätsinitiative fordert.
