SP Oberwallis zu den Krankenkassenprämien-ExplosionenSPO: "Krankenkassenprämien steigen erneut – die SP-Initiativen sind dringender denn je"
Die Krankenkassenprämien steigen 2027 im Schweizer Durchschnitt um 5 Prozent, im Wallis sogar um 5,6 Prozent. Die SP Oberwallis kritisiert die erneute Mehrbelastung der Bevölkerung und fordert auf Bundes- und Kantonsebene konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Versicherten. Besonders stoßend sei, dass gleichzeitig der Kreis der Bezügerinnen und Bezüger von Prämienverbilligungen verkleinert werden soll. Die Partei verweist dabei auf die von ihr mitlancierte Prämieninitiative, die eine Begrenzung der Prämienbelastung auf höchstens 10 Prozent des verfügbaren Einkommens verlangt. Die Partei äußert im Einzelnen weiter Folgendes:
Aktuell wurden die Krankenkassenprämien für 2027 bekannt gegeben. Sie steigen im Schweizer Durchschnitt um 5 % und im Wallis sogar um 5.6 %. Für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen bedeutet dies eine weitere massive Belastung ihrer Kaufkraft.
Auf Bundesebene braucht es endlich verbindliche Massnahmen zur Kostendämpfung. Alle Akteure im Gesundheitswesen müssen dabei in die Verantwortung genommen werden. Die Profitgier einzelner Akteure darf nicht länger auf dem Rücken der Versicherten ausgetragen werden. Es kann nicht sein, dass am Ende immer die Versicherten die Rechnung bezahlen.
Umso unverständlicher ist die Politik des Staatsrates: Mit Steuersenkungen für Wohlhabende und Grossunternehmen hat die rechte Mehrheit die Einnahmen des Kantons geschwächt. Nun soll ausgerechnet bei der Bevölkerung gespart werden. Das Budget 2027 will den Kreis der Bezügerinnen und Bezüger von Prämienverbilligungen verkleinern.
Die Rechnung für diese Finanzpolitik bezahlen damit jene, die angesichts steigender Prämien dringend Entlastung bräuchten.
Die SP Schweiz hat deshalb eine Initiative lanciert, welche die Prämien stärker an das Einkommen koppeln will. Im Wallis fordert die von der SP Oberwallis mitlancierte Prämieninitiative, die Belastung auf höchstens 10 % des verfügbaren Einkommens zu begrenzen. Sie wurde im Januar mit 4’902 gültigen Unterschriften eingereicht. Die erneuten Prämienerhöhungen zeigen, wie dringend konkrete Entlastungen für die Bevölkerung sind.
SP Oberwallis
(pd, rm)


