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Vier Fragen an Ivan Wasmer (Die Mitte)
Gemeinderatswahlen VispVier Fragen an Ivan Wasmer (Die Mitte)

Gemeinderatswahlen Visp

Vier Fragen an Ivan Wasmer (Die Mitte)
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1. Herr Wasmer, wofür stehen Sie politisch?

Ich stehe für eine pragmatische, lösungsorientierte und verantwortungsvolle Politik. Entscheidungen sollen nachvollziehbar, finanzierbar und möglichst nahe bei den Menschen getroffen werden.
Aus Eggerberg kenne ich kurze Wege, rasche Entscheide und eine Kultur, in der man nicht für alles einen grossen Apparat braucht, sondern auch selber Hand anlegt. Das lässt sich in einer grösseren Gemeinde natürlich nicht eins zu eins übertragen. Diese Haltung – unkompliziert handeln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen finden – möchte ich aber in die neue Gemeinde einbringen.

2. Welche Anliegen möchten sie im Gemeinderat vertreten?

Mir ist wichtig, dass die neue Gemeinde leistungsfähig und professionell organisiert ist, dabei aber die Nähe zur Bevölkerung nicht verliert. Anliegen sollen weiterhin unkompliziert eingebracht und Entscheide möglichst rasch und nachvollziehbar getroffen werden.
Wir sollten die Möglichkeiten einer grösseren Gemeinde nutzen, ohne unnötig komplizierter zu werden. Dazu gehören für mich eine solide Finanzpolitik, gute Rahmenbedingungen für Gewerbe und Wirtschaft, eine zweckmässige Infrastruktur sowie starke Dörfer, Vereine und ein aktives gesellschaftliches Leben.

3. Welches ist das wichtigste Projekt in der kommenden Legislaturperiode im Gemeinderat?

Das wichtigste Projekt ist für mich der erfolgreiche Start der neuen fusionierten Gemeinde. Aus Visp, Baltschieder und Eggerberg muss nicht nur organisatorisch, sondern auch im täglichen Miteinander eine neue Gemeinde entstehen.
Dabei sollten wir das Beste aus den bisherigen Gemeinden zusammenbringen: die professionellen Strukturen und Möglichkeiten einer grösseren Gemeinde ebenso wie kurze Wege, Bürgernähe und die unkomplizierte Art der kleineren Gemeinden.
Wenn die neuen Strukturen effizient funktionieren und die Bevölkerung weiterhin das Gefühl hat, gehört zu werden, ist ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt.

4. Wie hoch soll der Steuerfuss der fusionierten Gemeinde im nächsten Jahr sein?

Der Steuerfuss soll nicht einfach gesenkt werden, nur weil ein hohes Pro-Kopf-Vermögen vorhanden ist. Grundlage muss eine solide Mehrjahresplanung sein, die Investitionen, Verpflichtungen und den tatsächlichen finanziellen Spielraum berücksichtigt.

Gleichzeitig sollen wir nicht sämtliche heutigen Investitionen den nachfolgenden Generationen überlassen. Aufgrund der aktuellen finanziellen Ausgangslage in Visp ist eine Senkung für mich aber unbedingt zu prüfen.

Entscheidend ist nicht eine möglichst tiefe Zahl um jeden Preis, sondern ein langfristig tragbarer Steuerfuss, bei dem ein vorhandener finanzieller Spielraum auch der Bevölkerung zugutekommt.

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