Gemeinderatswahlen VispVier Fragen an Patrick Burgener (SVP)
1. Herr Burgener, wofür stehen Sie politisch?
Ich stehe für eine bodenständige und sachliche Politik. Mir ist wichtig, dass man nicht nur redet, sondern anpackt und nach Lösungen sucht, die für die Bevölkerung funktionieren. Visp entwickelt sich stark weiter. Dieses Wachstum bringt viele Chancen, aber wir dürfen dabei das Bewährte und die Menschen nicht vergessen. Jung und Alt sollen sich in unserer Gemeinde weiterhin wohlfühlen und ernst genommen werden. Ebenso wichtig sind mir gesunde Gemeindefinanzen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern.
2. Welche Anliegen möchten Sie im Gemeinderat vertreten?
Durch meinen Beruf als Bauführer liegt mir besonders der Strassenbau und die öffentliche Infrastruktur am Herzen. Bestehende Strassen, Wege und Anlagen müssen gut unterhalten werden, denn ein guter Unterhalt heute verhindert oftmals grössere Kosten in der Zukunft.
Ein weiteres grosses Anliegen ist für mich das Vereinsleben. Vereine leisten enorm viel für unsere Gemeinschaft und verbinden Jung und Alt. Deshalb möchte ich mich auch für gute Rahmenbedingungen für unsere lokalen Vereine und für die Realisierung eines geeigneten Vereinshauses einsetzen.
Gleichzeitig ist mir wichtig, dass bei der weiteren Entwicklung unserer Gemeinde alle Generationen und alle Ortsteile der neuen Fusionsgemeinde berücksichtigt werden.
3. Welches ist das wichtigste Projekt in der kommenden Legislaturperiode im Gemeinderat?
Eine der wichtigsten Aufgaben ist, dass die neue Fusionsgemeinde wirklich zusammenwächst. Ab 2027 gehören Visp, Baltschieder und Eggerberg zu einer Gemeinde. Dabei muss darauf geachtet werden, dass kein Ortsteil und keine Bevölkerungsgruppe zu kurz kommt.
Gleichzeitig dürfen wir bei allen neuen Projekten die bestehende Infrastruktur nicht vernachlässigen. Was bereits vorhanden ist, muss gepflegt und sinnvoll weiterentwickelt werden. Für mich gilt: Neues ermöglichen, aber gleichzeitig das Gute und Bewährte erhalten.
4. Wie hoch soll der Steuerfuss der fusionierten Gemeinde im nächsten Jahr sein?
Ich persönlich würde einen Steuerkoeffizienten von 1.0 begrüssen. Der heutige Koeffizient in Visp liegt bei 1.1. Wenn es die finanzielle Situation der neuen Gemeinde und die notwendigen Investitionen zulassen, finde ich es richtig, auch die Bevölkerung am wirtschaftlichen Erfolg und an der guten Entwicklung der Gemeinde teilhaben zu lassen.
Eine Steuersenkung muss für mich aber verantwortungsvoll erfolgen. Die Gemeinde muss auch weiterhin ihre Aufgaben erfüllen und genügend Mittel für Infrastruktur, Unterhalt und wichtige Investitionen zur Verfügung haben.
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