Gemeinderatswahlen VispVier Fragen an Roger Mazotti (SVP Oberwallis)
1. Herr Mazotti, wofür stehen Sie politisch?
Für Freiheit und Eigenverantwortung. Freiheit bedeutet unter anderem, dass die staatlichen Institutionen sich mit der Steuerbelastung gegenüber dem Bürger maximal zurückhalten, bürokratische Hürden möglichst tief halten und Vorschriften/Gebühren minimal sind. Als Resultat davon sollte es das Interesse sein, die allgemeine Staatsquote so tief wie möglich zu belassen. Je weniger Geld gebunden zum Staat geht, desto mehr bleibt übrig für privaten Konsum und Investitionen. Zudem bin ich gegen eine Vollkasko-Mentalität, in der sich der Staat von der Wiege bis zum Grab um den Bürger kümmert. Das sind sozialistische Vorstellungen, welche in der Geschichte nie funktioniert haben.
2. Welche Anliegen möchten Sie im Gemeinderat vertreten?
Die Gemeinde ist aktuell in einer sehr guten finanziellen Lage. Durch die Ablehnung des Sägematten-Projektes wird nun auch eine zukünftige Verschuldung verhindert. Wir erhielten Rückmeldungen aus der Bevölkerung, dass beim Steuerzahler in den letzten Jahren der Eindruck entstand, die Ausgabe-Disziplin der Gemeinde habe durch die gute Finanzlage gelitten. Zum Geld der Steuerzahler soll immer maximal Sorge getragen werden! Dieses Anliegen gepaart mit höchster Transparenz bezüglich aller Ausgaben möchte ich im Gemeinderat einbringen.
3. Welches ist das wichtigste Projekt in der kommenden Legislaturperiode im Gemeinderat?
Die reibungslose Fusion zwischen Visp, Baltschieder und Eggerberg auf Augenhöhe aller Involvierten.
4. Wie hoch soll der Steuerfuss der fusionierten Gemeinde im nächsten Jahr sein?
Der Steuerkoeffizient muss umgehend von 1.1 auf 1.0 reduziert werden. Es gibt keinen Grund mehr, dies weiter zu verzögern und den Steuerzahler weiter zu vertrösten.
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