Brand-Katastrophe Crans-Montana: Erst jetzt alle Opfer identifiziertAlle 116 Verletzten identifiziert
Im Anschluß an den in der Silvesternacht in Crans-Montana ausgebrochenen Brand konnten erst jetzt alle Verletzten identifiziert werden.
Daß die Toten offenbar bloß mittels DNA-Proben identifiziert werden konnten, zeigt, welche eine Feuerhölle im “Le Constellation”, das eine Betriebsbewilligung der Gemeinde und des Brandschutzes von Crans-Montana hatte, wütete.
Wie schwer die Verletzten verletzt sind, zeigt sich daran, daß sie erst jetzt vollständig identifiziert werden konnten. Offenbar sind viele Brandopfer nicht ansprechbar, können nicht einmal ihren Namen, ihre Identität selbst mitteilen. Die Kantonspolizei Wallis teilt aktuell mit (kursiv):
Die Identifikationsarbeiten, die von der Kantonspolizei Wallis, dem DVI (Disaster Victim Identification) und dem Institut für Rechtsmedizin durchgeführt wurden, ermöglichten die Identifizierung aller Personen, die beim Brand am 1. Januar 2026 in der Bar «Le Constellation» verletzt wurden.
Alle 116 Verletzten wurden identifiziert. 83 von ihnen sind derzeit noch hospitalisiert.
Bei den Verletzten handelt es sich um 21 Schweizerinnen, 47 Schweizer, 10 Französinnen, 11 Franzosen, 4 Italienerinnen, 6 Italiener, 2 Polinnen, eine Belgierin, eine Portugiesin, eine Staatsangehörige der Tschechischen Republik, 4 männliche serbische Staatsangehörige, ein Australier, ein Bosnier, ein Staatsangehöriger der Republik Kongo, ein Luxemburger sowie vier Männer mit doppelter Staatsangehörigkeit (Frankreich/Finnland – Schweiz/Belgien – Frankreich/Italien – Italien/Philippinen).
Ursprünglich hatten wir die Zahl von 119 Verletzten kommuniziert. Tatsächlich wurden drei in jener Nacht in der Notaufnahme behandelte Personen dem Ereignis zugerechnet, obwohl sie nicht damit im Zusammenhang standen.
Aus Respekt gegenüber den Angehörigen werden zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen erteilt,
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(pd, rm)
(Archivbild: Kapo VS)
